Low Level Laser Therapie (LLLT) und Laserakupunktur

Die allgemeine Forschung der letzten 20 Jahre auf dem Gebiet der Laser-Gewebe-Interaktion brachte viele neue Erkenntnisse. Durch die Entdeckung der ultraschwachen Zellstrahlung als Kommunikationsmittel der Zellen kam es zu einem verbesserten Verständnis von Krankheit und Gesundheit. Als wesentliche Quelle dieser Zellstrahlung wurde kohärentes Licht in der DNA entdeckt. Diese Eigenschaft macht sich die LLLT zunutze und versucht durch Einfluss bestimmter Lichtfrequenzen regulativ und anregend auf den Zellstoffwechsel zu wirken.

 

Dies kann den Heilungsverlauf u.a. bei traumatischen, allergischen und bakteriellen Erkrankungen positiv beeinflussen und beschleunigen. Die Anwendung der LLLT ist für das Tier vollkommen schmerzfrei und hinterlässt keine Spuren.

Der Flächenlaser ist mit einem Kamm versehen, mit dem man den Lichtimpuls auch durch längeres Fell auf einen größeren Bereich direkt an die Haut bringen kann. Gezielte Stimulation kleinerer Flächen oder Wundränder ist mit dem Akupunkturlaser möglich. 

 

Bei der Akupunktur mittels Laser wird der Laserpunkt direkt auf die Haut des Tieres aufgesetzt, um so besser in die Zellen eindringen zu können. So können klassische Akupunkturpunkte beim Tier, insbesondere in empfindlichen Regionen wie z.B. dem Kopf, schmerz- und stressfrei, aber doch effektiv erreicht werden. Komplikationen, die bei der Nadelpunktur auftreten können, werden so vermieden und die Nebenwirkungsrate wird reduziert.  

Im Allgemeinen kann der Einsatz des Lasers insbesondere bei Sehnenschäden, Muskelverletzungen, Gelenkentzündungen, Erkrankungen der Wirbelsäule, bei Wunden, Narben und Zahnfleischentzündungen vielversprechend sein. Bei Interesse sprechen Sie mich bitte an.

Weitere Informationen zur Lasertherapie finden Sie hier.

Farblicht-Hormesis

In der Humanmedizin ist die Lichttherapie bereits ein anerkanntes Verfahren zur Behandlung verschiedener Erkrankungen und findet sowohl Einsatz bei der Verbesserung des allgemeinen Wohlbefindens von Körper, Geist und Seele, als auch bei der Förderung von Heilungsprozessen. Diese Effekte hat auch die alternative Tiermedizin für sich entdeckt und nutzt die Farblichttherapie ebenfalls in verschiedenen Bereichen.

Neben ähnlicher Wirkungen auf Zellebene - wie oben beim Laser beschrieben - beeinflusst Licht auch über den Sehnerv die "innere Uhr" von Mensch und Tier und bestimmt somit das ganze Leben. 

Neben umfassenden Studien des indischen Arztes Dinshah P. Ghadiali, wurden die Wirkungen von Lichtfrequenzen auch von vielen anderen Wissenschaftlern untersucht: zuletzt an wissenschaftlich ehrwürdigen Instituten wie der LMU in München und der Uni Leipzig. In den verschiedenen Farbfrequenzspektren vermutet man dabei unterschiedliche Auswirkungen auf die Körperzellen.

 

In meiner Praxis arbeite ich vor allem mit grünem und orangefarbenem Kaltlicht, bei dem regulative (grün) und zytostatische (orange) Eigenschaften beobachtet wurden. Einsatzgebiete der grünen Lampe sind u.a. die Behandlung von Narben, schlecht heilenden Wunden oder allergischen Reaktionen der Haut, aber auch bei inneren Erkrankungen etwa des Atmungsapparates. Orangefarbenes Licht verwende ich z.B. für die Behandlung des Equinen Sarkoides, wildem Fleisch oder anderen überschießenden Hautreaktionen. Aber hier macht die Dosis nicht das Gift, sondern kann zum Erfolg verhelfen. Und weil viel, viel hilft, verleihe ich meine Lampe an Sie, damit Sie Ihr Tier so häufig wie möglich mit Farblicht behandeln können.

Der guten Ordnung halber weise ich darauf hin, dass es sich bei der Laser- und der Farblichttherapie um wissenschaftlich umstrittene Methoden handelt.

© Kathrin Muschiol / THP-Muschiol Willich / Tel.: (0151) 6510 5266

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